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Unseriöse Anbieter

Der Trifels Verlag warnt aktuell vor unseriösen Anbietern, die sich unter Namen  wie „Gelbes Branchenverzeichnis, „Allgemeines Gewerbeverzeichnis“ oder "Branchenbuch Deutschland" als Herausgeber von Branchenverzeichnissen, Eintragsregistern, Online-Datenbanken oder ähnlichem ausgeben und sich dabei den Bekanntheitsgrad von Gelbe Seiten als vertrauensvollem Partner der Gewerbetreibenden in Deutschland zunutze machen.

Vorsicht bei dubiosen Anbietern

So erhalten Unternehmen von Anbietern, deren Namen denen bekannter Anbieter auffallend ähneln, immer wieder per Anruf, E-Mail, Brief oder Fax Eintragsangebote, Aufforderungen zur Aktualisierung von Kontaktdetails oder Rechnungen für angeblich erbrachte Leistungen. Dabei wird nicht nur der Name von Gelbe Seiten in abgewandelter Form genutzt, sondern in Dokumenten auch das bekannte Markendesign als Vorlage für Logo, Schriftart und Farbgebung verwendet. Die Methoden, auf denen diese unseriösen Anbieter ihre betrügerische Masche aufbauen, basieren meist auf dem gleichen Schema.

Gehen Gewerbetreibende auf derartige Angebote bzw. Anfragen durch mündliche Zusage, Übersendung von Rückantworten oder das Bezahlen geforderter Beträge ein, führt dies in der Regel zum Abschluss eines Vertrags, der im schlimmsten Fall mit hohen Kosten und mehrjährigen Laufzeiten verbunden ist.

Unseriöse Anbieter im Online-Marketing Bereich

Auch im Bereich Online-Marketing sind zunehmend Schwarze Schafe unterwegs. Wir weisen Sie aus aktuellem Anlass darauf hin. Bei einem aktuellen Fall handelt es sich um eine Abofalle. Hier werden im Rahmen von Telefonanrufen Unternehmer in teure Abonnements gedrängt.

Die Vorgehensweise ist immer wie folgt: Der Anrufer erwischt den Angerufenen oft völlig unpassend „Zwischen-Tür-und-Angel“. Unter falschen Angaben, beispielsweise dass bereits ein wirksamer Vertragsabschluss mit der betreffenden Firma besteht, wird eine Vertragsverlängerung angeboten. Oder aber der Anrufer gibt sich als Mitarbeiter von Google aus und droht mit einem Verlust der generellen Auffindbarkeit über Google, wenn der "Kunde" den Vertrag nicht verlängert. Er zielt damit auf die Verunsicherung des Kunden ab, der so weiter in der Leitung bleibt. Weiterhin werden dem Angerufenen Fragen gestellt, die er oftmals mit "Ja" beantworten soll. Da dieser Teil des Gesprächs vom Anrufer aufgezeichnet wird, kann die Aufzeichnung später dazu verwendet werden, eine Zahlung durch den Unternehmer herbeizuführen.

Zu den Formularen:

 

Erst das Kleingedruckte deckt den Schwindel auf

Rein äußerlich (Farbe, Logo, Marke) sehen die Formulare unseriöser Anbieter aus wie die seriöser Verlage. Oft sind sogar Markenzeichen, Signets oder z.B. die typisch gelbe Farbgebung und Schriftarten nachgeahmt. So sind diese Anbieter auf den ersten Blick oft schwer zu identifizieren. Immer wieder werden Gewerbetreibenden beispielsweise Schreiben zugeschickt, die dazu auffordern, einen kostenlosen Eintrag in Gelbe Seiten zu bestätigen. Dadurch entsteht beim Empfänger der Eindruck, dass bereits ein Eintrag beziehungsweise eine Geschäftsbeziehung besteht.

Erst beim Lesen des Kleingedruckten wird klar, dass nur beim Ergänzen einer Telefonnummer auf dem Korrekturbogen und der Rücksendung des Formulars oder mit der Überweisung des vermeintlichen Rechnungsbetrags ein Vertrag zustande kommt, der ohne Kündigung oftmals sogar über mehrere Jahre läuft.

Ihr Partner für Werbung in Gelbe Seiten ist der Trifels Verlag – Ihr Gelbe Seiten Verlag. Prüfen Sie daher bitte genau, wer der Absender Ihrer Post ist, bevor Sie etwas unterzeichnen oder Geld überweisen. Allgemein gilt: Die Aufnahme in Gelbe Seiten mit einem Basiseintrag ist grundsätzlich kostenlos.
Im Zweifelsfall können Sie uns gerne telefonisch unter der 069 299 99 - 935 erreichen.

Checkliste: Bitte prüfen Sie Ihre Post ganz genau

    • Kennen Sie den Absender des Schreibens, Formulars, Fax?
    • Lesen Sie unbedingt das Kleingedruckte! Gegen die Absender betrügerischer Formulare und Briefe kann in dem meisten Fällen nur zivilrechtlich vorgegangen werden. Die Judikative hat in vergangenen Urteilen darauf verwiesen, dass jeder, der in der Geschäftswelt tätig ist, immer auch das Kleingeschriebene lesen muss.
    • Ist das beworbene Verzeichnis bekannt?
    • Sind Sie Kunde des Absenders / Verlags?
    • Kennen Sie die Internetseite, auf die verwiesen wird?
    • Prüfen Sie unbedingt auch die Verbreitung beziehungsweise Auflage des Verzeichnisses.
    • Checken Sie, ob das Unternehmen alle relevanten Daten, wie zum Beispiel Handelsregisternummer und Angaben über Geschäftsführer, aufgeführt hat.
    • Im Zweifelsfall informieren Sie sich bitte bei Ihrer IHK oder dem zuständigen Amtsgericht.



Ausführlichere Informationen zum Schutz vor unseriösen Branchenverzeichnis-Anbietern finden Sie HIER in unserem Ratgeber.

Darüber hinaus gibt es weitere Hinweise zum Adressbuchschwindel und den dubiosen Unternehmen auf der Website der
IHK Frankfurt am Main (IHK Frankfurt am Main - Adressbuchangebote - Adressbuchmaschen - Adressbuchschwindel)
sowie des VDAV (VDAV - Unseriös? Seriös?).

Zu den E-Mails unseriöser Anbieter: