
Newsletter
Presse 2007/04
Zitrone des Monats
Die Zitrone des Monats April 2007
Jeden Monat verleihen wir entweder eine 'Zitrone' als Tadel oder ein 'Dickes Plus' für eine herausragende Leistung.
In diesem Monat gibt es von uns eine dicke Zitrone für das Finanzamt.
Schöne neue Welt: Zum 01. Juli 2007 wird jeder Bundesbürger, vom Neugeborenen bis zum Greis, eine neue, nunmehr 11- statt wie bisher 12-stellige Steuernummer erhalten, die vor Missbrauch diverser staatlicher Leistungen sowie Steuerhinterziehung schützen soll. Die persönliche Steueridentifikationsnummer (TIN) wird zentral verwaltet, ein Leben lang gespeichert und erst 20 Jahre nach dem Tod gelöscht werden. Die neue Steuernummer ermöglicht es der deutschen Finanzverwaltung, Einblicke in in- und ausländische Konten der Bundesbürger zu erhaschen - immerhin könnte ja ein Schwarzgeld-Betrug aufgedeckt werden. Auch andere Behörden jubeln, denn die neue Personenkennziffer gibt ihnen die Möglichkeit, Daten abzugleichen und auszutauschen und so Sozialmissbrauch aufzudecken.
Diese Art der Überwachung hinterlässt wohl bei allen einen unangenehmen Nachgeschmack: Diejenigen, die tatsächlich eine legere Handhabung der Steuer- und Sozialgesetzgebung pflegen, werden zukünftig wohl mit massiven Schlafstörungen zu rechnen haben und diejenigen, die bisher brav und ehrlich dem Motto 'dem Staat, was dem Staat gehört' gefolgt sind, könnten sich über den unausgesprochenen Generalverdacht zu Recht ärgern.
Erstellt am: 01.09.2008, 13:54 Uhr
Presse 2007/04
Zitrone des Monats
Die Zitrone des Monats April 2007
Jeden Monat verleihen wir entweder eine 'Zitrone' als Tadel oder ein 'Dickes Plus' für eine herausragende Leistung.
In diesem Monat gibt es von uns eine dicke Zitrone für das Finanzamt.
Schöne neue Welt: Zum 01. Juli 2007 wird jeder Bundesbürger, vom Neugeborenen bis zum Greis, eine neue, nunmehr 11- statt wie bisher 12-stellige Steuernummer erhalten, die vor Missbrauch diverser staatlicher Leistungen sowie Steuerhinterziehung schützen soll. Die persönliche Steueridentifikationsnummer (TIN) wird zentral verwaltet, ein Leben lang gespeichert und erst 20 Jahre nach dem Tod gelöscht werden. Die neue Steuernummer ermöglicht es der deutschen Finanzverwaltung, Einblicke in in- und ausländische Konten der Bundesbürger zu erhaschen - immerhin könnte ja ein Schwarzgeld-Betrug aufgedeckt werden. Auch andere Behörden jubeln, denn die neue Personenkennziffer gibt ihnen die Möglichkeit, Daten abzugleichen und auszutauschen und so Sozialmissbrauch aufzudecken.
Diese Art der Überwachung hinterlässt wohl bei allen einen unangenehmen Nachgeschmack: Diejenigen, die tatsächlich eine legere Handhabung der Steuer- und Sozialgesetzgebung pflegen, werden zukünftig wohl mit massiven Schlafstörungen zu rechnen haben und diejenigen, die bisher brav und ehrlich dem Motto 'dem Staat, was dem Staat gehört' gefolgt sind, könnten sich über den unausgesprochenen Generalverdacht zu Recht ärgern.
Haben Sie Fragen zu unserem Newsletter ?
Telefon: (0 69) 2 99 99 - 798
E-Mail: gemeinsamweiter@trifels.de
Trifels Verlag GmbH
Karlstr. 16 - 60329 Frankfurt/M.


