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Presse 2007/05
Regional II
Wirtschaft in Rhein-Main brummt!
Die jüngste Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Rhein-Main für das erste Quartal 2007 macht Mut: Mehr als jeder vierte Betrieb (27,1 Prozent) rechnet in den kommenden drei Monaten mit guten Abschlüssen, jeder zweite (51,7 Prozent) mit zufrieden stellenden Ergebnissen. Was die Wirtschaft besonders ankurbelt und wo es noch Probleme gibt, erfahren Sie hier.
Am besten fangen wir mit den guten Nachrichten an: In punkto Umsatz und Auftragseingänge schaut die Unternehmerschaft in Rhein-Main positiv in die Zukunft. Mit mindestens gleich bleibenden Werten rechnen 81,3 Prozent bzw. 88,4 Prozent der Betriebe (zuvor: 66,7 Prozent und 69,9 Prozent). Viele Unternehmen erwarten steigende Umsätze (21,9 Prozent; zuvor: 11,7 Prozent) und Auftragseingänge (23,2 Prozent, zuvor: 6,1 Prozent).
Während insbesondere die Branchen Bau und Ausbau sowie Handwerke für Nahrung und gewerblichen Bedarf positiv gestimmt sind, sehen einige Branchen aber auch besorgt in die Zukunft: endverbrauchernahe Branchen wie Gesundheit (16,1 Prozent 'gut' zu 38,7 Prozent 'schlecht'), Persönliche Dienstleistungen (15,3 Prozent zu 33,3 Prozent) und Kraftfahrzeuge (13,0 Prozent zu 47,8 Prozent) hoffen auf rosigere Zeiten.
Im Handwerk freut man sich insbesondere über den hohen Beschäftigungsgrad, der auch anzuhalten scheint. 90,4 Prozent der Betriebe rechnen mit einer mindestens konstanten Anzahl an Beschäftigten. 8,9 Prozent der Betriebe geben an, mehr Beschäftigte zu haben; 15,7 Prozent registrieren weniger Beschäftigte.
Sorgen macht dem Handwerk allerdings die Entwicklung des Preisniveaus. 61,0 Prozent mussten mit gestiegenen Einkaufspreisen kalkulieren. Aber auch hier kommt Optimismus auf: nur noch knapp jeder zweite Betrieb (48,3 Prozent) erwartet steigende Einkaufspreise für das nächste Quartal; im Vorquartal waren es noch 76,2 Prozent gewesen. Alles in allem ein sehr positives Ergebnis für den Wirtschaftsstandort Rhein-Main.
Erstellt am: 01.09.2008, 13:03 Uhr
Presse 2007/05
Regional II
Wirtschaft in Rhein-Main brummt!
Die jüngste Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Rhein-Main für das erste Quartal 2007 macht Mut: Mehr als jeder vierte Betrieb (27,1 Prozent) rechnet in den kommenden drei Monaten mit guten Abschlüssen, jeder zweite (51,7 Prozent) mit zufrieden stellenden Ergebnissen. Was die Wirtschaft besonders ankurbelt und wo es noch Probleme gibt, erfahren Sie hier.
Am besten fangen wir mit den guten Nachrichten an: In punkto Umsatz und Auftragseingänge schaut die Unternehmerschaft in Rhein-Main positiv in die Zukunft. Mit mindestens gleich bleibenden Werten rechnen 81,3 Prozent bzw. 88,4 Prozent der Betriebe (zuvor: 66,7 Prozent und 69,9 Prozent). Viele Unternehmen erwarten steigende Umsätze (21,9 Prozent; zuvor: 11,7 Prozent) und Auftragseingänge (23,2 Prozent, zuvor: 6,1 Prozent).
Während insbesondere die Branchen Bau und Ausbau sowie Handwerke für Nahrung und gewerblichen Bedarf positiv gestimmt sind, sehen einige Branchen aber auch besorgt in die Zukunft: endverbrauchernahe Branchen wie Gesundheit (16,1 Prozent 'gut' zu 38,7 Prozent 'schlecht'), Persönliche Dienstleistungen (15,3 Prozent zu 33,3 Prozent) und Kraftfahrzeuge (13,0 Prozent zu 47,8 Prozent) hoffen auf rosigere Zeiten.
Im Handwerk freut man sich insbesondere über den hohen Beschäftigungsgrad, der auch anzuhalten scheint. 90,4 Prozent der Betriebe rechnen mit einer mindestens konstanten Anzahl an Beschäftigten. 8,9 Prozent der Betriebe geben an, mehr Beschäftigte zu haben; 15,7 Prozent registrieren weniger Beschäftigte.
Sorgen macht dem Handwerk allerdings die Entwicklung des Preisniveaus. 61,0 Prozent mussten mit gestiegenen Einkaufspreisen kalkulieren. Aber auch hier kommt Optimismus auf: nur noch knapp jeder zweite Betrieb (48,3 Prozent) erwartet steigende Einkaufspreise für das nächste Quartal; im Vorquartal waren es noch 76,2 Prozent gewesen. Alles in allem ein sehr positives Ergebnis für den Wirtschaftsstandort Rhein-Main.
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