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Presse 2007/09
Regional I
Handwerk-Boom im Rhein-Main-Gebiet
Der Aufschwung ist in Deutschland deutlich zu spüren. Jetzt hat er auch das Handwerk erreicht. Betriebe im Rhein-Main-Gebiet können sich über mangelnde Aufträge nicht beklagen. Es wird wieder investiert.
Rund 28.000 Betriebe im Rhein-Main-Gebiet schreiben zur Zeit deutlich mehr Aufträge als vor einem Jahr.
Die Zeiten, in denen gespart wurde, sind vorbei. Die Deutschen investieren wieder verstärkt in ihre Immobilien. Renovierungsarbeiten und kleine Schönheitsreparaturen stehen momentan hoch im Kurs.
Die Handwerker blicken daher wieder optimistisch in die Zukunft. Laut einer Umfrage der Handwerkskammer Rhein-Main bewerten 75 Prozent der Betriebe die aktuelle Lage positiv. 25 Prozent aller Firmen meldet für das erste Halbjahr 2007 steigende Auftragseingänge. Besonders gut ausgelastet ist laut Umfrage vor allem das Bauhandwerk.
Die gute Auftragslage schlägt sich auch auf dem regionalen Stellenmarkt nieder. Fast kein Betrieb hat im vergangen Jahr Stellen abgebaut. Hingegen haben 10 Prozent neue Stellen geschaffen.
Besonders gut sieht es bei den Metzgern, Bäcker und Konditoren aus - sie haben überdurchschnittlich viele Arbeitsplätze geschaffen. Die Freude über den Aufschwung in der Branche wird allerdings durch die hohen Preise für Betriebsmittel getrübt. Steigende Energiekosten verringern die Gewinnmargen. Auch die Billigkonkurrenz aus Osteuropa macht der Branche Sorge, denn sie erhöht den Druck auf die Handwerker der Region, ihre Preise zu senken. Die Lohnnebenkosten werden ebenfalls als zu hoch bewertet.
Weitere Ergebnisse der Umfrage der Handwerkskammer Rhein-Main gibt es hier: http://www.hwk-rhein-main.de/hwkrheinmain.php
?IdRelation=23307&IdLanguage=DE&Page=1
Erstellt am: 11.08.2008, 14:32 Uhr
Presse 2007/09
Regional I
Handwerk-Boom im Rhein-Main-Gebiet
Der Aufschwung ist in Deutschland deutlich zu spüren. Jetzt hat er auch das Handwerk erreicht. Betriebe im Rhein-Main-Gebiet können sich über mangelnde Aufträge nicht beklagen. Es wird wieder investiert.
Rund 28.000 Betriebe im Rhein-Main-Gebiet schreiben zur Zeit deutlich mehr Aufträge als vor einem Jahr.
Die Zeiten, in denen gespart wurde, sind vorbei. Die Deutschen investieren wieder verstärkt in ihre Immobilien. Renovierungsarbeiten und kleine Schönheitsreparaturen stehen momentan hoch im Kurs.
Die Handwerker blicken daher wieder optimistisch in die Zukunft. Laut einer Umfrage der Handwerkskammer Rhein-Main bewerten 75 Prozent der Betriebe die aktuelle Lage positiv. 25 Prozent aller Firmen meldet für das erste Halbjahr 2007 steigende Auftragseingänge. Besonders gut ausgelastet ist laut Umfrage vor allem das Bauhandwerk.
Die gute Auftragslage schlägt sich auch auf dem regionalen Stellenmarkt nieder. Fast kein Betrieb hat im vergangen Jahr Stellen abgebaut. Hingegen haben 10 Prozent neue Stellen geschaffen.
Besonders gut sieht es bei den Metzgern, Bäcker und Konditoren aus - sie haben überdurchschnittlich viele Arbeitsplätze geschaffen. Die Freude über den Aufschwung in der Branche wird allerdings durch die hohen Preise für Betriebsmittel getrübt. Steigende Energiekosten verringern die Gewinnmargen. Auch die Billigkonkurrenz aus Osteuropa macht der Branche Sorge, denn sie erhöht den Druck auf die Handwerker der Region, ihre Preise zu senken. Die Lohnnebenkosten werden ebenfalls als zu hoch bewertet.
Weitere Ergebnisse der Umfrage der Handwerkskammer Rhein-Main gibt es hier: http://www.hwk-rhein-main.de/hwkrheinmain.php
?IdRelation=23307&IdLanguage=DE&Page=1
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