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Presse 2007/09
Personal
So lösen Sie Konflikte mit Auszubildenden
Haben Sie Probleme mit einem Auszubildenden? Wie reagieren Sie als Arbeitgeber in solchen Fällen? Hier erfahren Sie wertvolle Tipps, wie Sie kleine Reibereien oder größere Konflikte diplomatisch und sachlich lösen können.
Jeder von uns wird im Alltag mit Schwierigkeiten wie Krankheiten, Problemen im Beruf oder im Privatleben konfrontiert. Für den Auszubildenden kommen aufgrund seiner spezifischen Situation gelegentlich noch weitere Probleme hinzu wie Schwierigkeiten mit der Umstellung von Schule auf Berufsausbildung, Probleme mit der Integration in das bestehende Gefüge des Unternehmens, Konflikte mit Eltern oder Freund/Freundin, Ausgestaltung eines neuen Lebensabschnitts oder Ärger in der Berufsschule. Dies kann sich negativ auf seine Tätigkeit auswirken. Wie gehen Sie aber als Auszubildender mit dieser Problematik um?
Wenn Sie ein erfolgreiches Team in Ihrem Unternehmen haben möchten, müssen Sie Ihre Auszubildenden um Rat fragen. Wenn Sie als Ausbilder nicht nur fachlich, sondern auch menschlich als Partner akzeptiert sind, können Sie Konflikte schneller lösen. Helfen Sie Ihrem Auszubildenden die Struktur eines Problems zu erkennen und arbeiten Sie gemeinsam an einer Lösung. Setzen Sie sich konkret mit dem Problem auseinander und analysieren Sie die Lage: Wann trat das Problem erstmals auf? In welcher Situation und unter welchen Umständen trat es auf? Wann trat/tritt das Problem schwach, mittel, stark auf? Wer ist davon betroffen? Welche Auswirkungen hat das Problem? Welches Bild, Metapher, Symbol fällt dem Auszubildenden dazu ein? Je weniger der Betroffene ein Bild zu schildern vermag, desto wichtiger ist es, weil er mitten im Problem steckt. Welches sind vermutete Ursachen für das Problem - bei Ihnen selbst, bei dem Auszubildenden, bei Kollegen?
Welche Lösung sieht der Auszubildende? Geht diese Lösung einher mit den Interessen des Unternehmens und den Kollegen? Ein Patentrezept zur Konfliktlösung gibt es nicht. Aber diese Fragen ermöglichen eine Beleuchtung des Problems, welches die Chance zur Lösung eröffnet. In dem Maße, wie ein Problem beschrieben werden kann, ist schon eine Lösung erkennbar. Folglich ist auch hier Ihr Fingerspitzengefühl des Ausbilders gefordert, sich in die Erlebniswelt des Auszubildenden hinein zu fühlen und ihm als Berater und weniger als Ratgeber zur Seite zu stehen. Der Auszubildende wird es Ihnen danken.
Erstellt am: 11.08.2008, 14:12 Uhr
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So lösen Sie Konflikte mit Auszubildenden
Haben Sie Probleme mit einem Auszubildenden? Wie reagieren Sie als Arbeitgeber in solchen Fällen? Hier erfahren Sie wertvolle Tipps, wie Sie kleine Reibereien oder größere Konflikte diplomatisch und sachlich lösen können.
Jeder von uns wird im Alltag mit Schwierigkeiten wie Krankheiten, Problemen im Beruf oder im Privatleben konfrontiert. Für den Auszubildenden kommen aufgrund seiner spezifischen Situation gelegentlich noch weitere Probleme hinzu wie Schwierigkeiten mit der Umstellung von Schule auf Berufsausbildung, Probleme mit der Integration in das bestehende Gefüge des Unternehmens, Konflikte mit Eltern oder Freund/Freundin, Ausgestaltung eines neuen Lebensabschnitts oder Ärger in der Berufsschule. Dies kann sich negativ auf seine Tätigkeit auswirken. Wie gehen Sie aber als Auszubildender mit dieser Problematik um?
Wenn Sie ein erfolgreiches Team in Ihrem Unternehmen haben möchten, müssen Sie Ihre Auszubildenden um Rat fragen. Wenn Sie als Ausbilder nicht nur fachlich, sondern auch menschlich als Partner akzeptiert sind, können Sie Konflikte schneller lösen. Helfen Sie Ihrem Auszubildenden die Struktur eines Problems zu erkennen und arbeiten Sie gemeinsam an einer Lösung. Setzen Sie sich konkret mit dem Problem auseinander und analysieren Sie die Lage: Wann trat das Problem erstmals auf? In welcher Situation und unter welchen Umständen trat es auf? Wann trat/tritt das Problem schwach, mittel, stark auf? Wer ist davon betroffen? Welche Auswirkungen hat das Problem? Welches Bild, Metapher, Symbol fällt dem Auszubildenden dazu ein? Je weniger der Betroffene ein Bild zu schildern vermag, desto wichtiger ist es, weil er mitten im Problem steckt. Welches sind vermutete Ursachen für das Problem - bei Ihnen selbst, bei dem Auszubildenden, bei Kollegen?
Welche Lösung sieht der Auszubildende? Geht diese Lösung einher mit den Interessen des Unternehmens und den Kollegen? Ein Patentrezept zur Konfliktlösung gibt es nicht. Aber diese Fragen ermöglichen eine Beleuchtung des Problems, welches die Chance zur Lösung eröffnet. In dem Maße, wie ein Problem beschrieben werden kann, ist schon eine Lösung erkennbar. Folglich ist auch hier Ihr Fingerspitzengefühl des Ausbilders gefordert, sich in die Erlebniswelt des Auszubildenden hinein zu fühlen und ihm als Berater und weniger als Ratgeber zur Seite zu stehen. Der Auszubildende wird es Ihnen danken.
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