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Presse 2006/04
Mobilität
Lkw-Maut nun auch für Kleintransporter
Neuigkeiten aus Brüssel: Die EU-Regierungen haben die Wegekosten-Richtlinie verabschiedet. Was auf deutsche Spediteure zukommt, lesen Sie hier.
Ab 2012 muss die Lkw-Maut nun auch für Kleintransporter ab 3,5 Tonnen gezahlt werden. Die Verkehrsminister der Europäischen Union (EU) sprachen sich nahezu einstimmig für diese so genannte "Euro-Vignettenrichtlinie" aus. Des Weiteren können Mautzuschläge oder auch -minderungen differenziert nach Emissionen, Tages- oder Jahreszeiten erhoben werden.
Zählen Sie zu den Vielfahrern, dürfen Ihnen die EU-Staaten bis zu 13% Rabatt auf die Maut gewähren. Zuschläge von 15 bis 25% können von Ihnen verlangt werden, wenn Sie so genannte "sensible Gebiete" oder Bergregionen befahren. Die Gebühren können nicht mehr auf Ausweichstrecken umgangen werden, da die Maut auch dort künftig erhoben werden darf. Zum einen soll der Lastverkehr dadurch besser gesteuert werden, zum anderen sind die EU-Länder angehalten, die Einnahmen wieder in die Verkehrsinfrastruktur zu investieren.
Gemäß der Bundesregierung funktioniere die Mautkontrolle bislang einwandfrei. Im vergangenen Jahr seien 32.000 Mautsünder erwischt und Bußgelder in Höhe von vier Millionen Euro verhängt worden. Die zugesagten Mautentlastungen für deutsche Spediteure in Höhe von 250 Millionen Euro werden von Deutschland gegenüber der EU jedoch nun nicht eingeklagt. Vielmehr will die Bundesregierung die Spediteure durch Steuervergünstigungen für Lkws über 12 Tonnen und umweltfreundliche Fahrzeuge für die Maut entschädigen.
Weiterführende Informationen unter: http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=PRES/06/89&a mp;format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en sowie unter http://www.bmvbs.de/
Erstellt am: 08.10.2008, 13:01 Uhr
Presse 2006/04
Mobilität
Lkw-Maut nun auch für Kleintransporter
Neuigkeiten aus Brüssel: Die EU-Regierungen haben die Wegekosten-Richtlinie verabschiedet. Was auf deutsche Spediteure zukommt, lesen Sie hier.
Ab 2012 muss die Lkw-Maut nun auch für Kleintransporter ab 3,5 Tonnen gezahlt werden. Die Verkehrsminister der Europäischen Union (EU) sprachen sich nahezu einstimmig für diese so genannte "Euro-Vignettenrichtlinie" aus. Des Weiteren können Mautzuschläge oder auch -minderungen differenziert nach Emissionen, Tages- oder Jahreszeiten erhoben werden.
Zählen Sie zu den Vielfahrern, dürfen Ihnen die EU-Staaten bis zu 13% Rabatt auf die Maut gewähren. Zuschläge von 15 bis 25% können von Ihnen verlangt werden, wenn Sie so genannte "sensible Gebiete" oder Bergregionen befahren. Die Gebühren können nicht mehr auf Ausweichstrecken umgangen werden, da die Maut auch dort künftig erhoben werden darf. Zum einen soll der Lastverkehr dadurch besser gesteuert werden, zum anderen sind die EU-Länder angehalten, die Einnahmen wieder in die Verkehrsinfrastruktur zu investieren.
Gemäß der Bundesregierung funktioniere die Mautkontrolle bislang einwandfrei. Im vergangenen Jahr seien 32.000 Mautsünder erwischt und Bußgelder in Höhe von vier Millionen Euro verhängt worden. Die zugesagten Mautentlastungen für deutsche Spediteure in Höhe von 250 Millionen Euro werden von Deutschland gegenüber der EU jedoch nun nicht eingeklagt. Vielmehr will die Bundesregierung die Spediteure durch Steuervergünstigungen für Lkws über 12 Tonnen und umweltfreundliche Fahrzeuge für die Maut entschädigen.
Weiterführende Informationen unter: http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=PRES/06/89&a mp;format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en sowie unter http://www.bmvbs.de/
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