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Presse 2007/03
Hotels & Gaststätten
Warum in die Ferne schweifen?
Wenn das Gute liegt so nah! Das denken sich auch immer mehr Deutsche und planen, die schönsten Wochen im Jahr in heimischen Gefilden zu verbringen. Aber auch die Übernachtungszahl ausländischer Gäste zieht an. Damit das so bleibt, konnten sich Hoteliers auf der diesjährigen Internationalen Tourismusbörse über neue Trends informieren.
Der Fußball-WM sei es gedankt: Insgesamt stieg die Zahl der Übernachtungen in Deutschland im letzten Jahr um zehn Prozent an, auf einen Rekordstand von 50 Millionen. Doch das Sommermärchen ist vorbei - und was nun?
Die diesjährige ITB wurde besonders von der Debatte über mehr Klimaschutz und umweltverträgliches Reisen beherrscht. "Nachhaltiger Tourismus" - das war eines der großen Schlagworte. Immer mehr Hotels verpflichten sich, bestimmte Kriterien im Zuge des Umweltschutzes einzuhalten. Manche bieten ihren Gästen die Möglichkeit an, nach alternativen Reisewegen zu suchen - anstelle der Anreise mit dem PKW prüft das Hotel die Anfahrt des Gastes mit der Bahn. Neben der Wahl des Transportmittels geht es auch bei den Unterkünften um ökologische Belange: die Bauweise und Architektur soll der Region angepasst sein, in den Unterkünften werden regionale und saisonale Produkte bevorzugt - wenn möglich aus ökologischem Anbau. Nachhaltiger Tourismus bedeutet auch, Reinigungs- und Waschmittel umweltgerecht einzusetzen, Energie einzusparen und erneuerbare Energien zu nutzen.
Weiteres großes Thema auf der ITB war die sogenannte "Medical Wellness". Das Modell soll neue Perspektiven für die Zusammenarbeit von Wellness-Hotels mit Ärzten, Krankenkassen und Physiotherapeuten eröffnen. Der Gast soll während seines Urlaubs im Wohlfühlambiente medizinisch von Kopf bis Fuß gecheckt werden - vom Schlaganfall-Screening über Cardio-Scan und Fitness-Check. So wird der Urlaub gleichzeitig zur Gesundheitsvorsorge.
Weiterführende Informationen unter: www.itb-berlin.de
Erstellt am: 01.09.2008, 14:24 Uhr
Presse 2007/03
Hotels & Gaststätten
Warum in die Ferne schweifen?
Wenn das Gute liegt so nah! Das denken sich auch immer mehr Deutsche und planen, die schönsten Wochen im Jahr in heimischen Gefilden zu verbringen. Aber auch die Übernachtungszahl ausländischer Gäste zieht an. Damit das so bleibt, konnten sich Hoteliers auf der diesjährigen Internationalen Tourismusbörse über neue Trends informieren.
Der Fußball-WM sei es gedankt: Insgesamt stieg die Zahl der Übernachtungen in Deutschland im letzten Jahr um zehn Prozent an, auf einen Rekordstand von 50 Millionen. Doch das Sommermärchen ist vorbei - und was nun?
Die diesjährige ITB wurde besonders von der Debatte über mehr Klimaschutz und umweltverträgliches Reisen beherrscht. "Nachhaltiger Tourismus" - das war eines der großen Schlagworte. Immer mehr Hotels verpflichten sich, bestimmte Kriterien im Zuge des Umweltschutzes einzuhalten. Manche bieten ihren Gästen die Möglichkeit an, nach alternativen Reisewegen zu suchen - anstelle der Anreise mit dem PKW prüft das Hotel die Anfahrt des Gastes mit der Bahn. Neben der Wahl des Transportmittels geht es auch bei den Unterkünften um ökologische Belange: die Bauweise und Architektur soll der Region angepasst sein, in den Unterkünften werden regionale und saisonale Produkte bevorzugt - wenn möglich aus ökologischem Anbau. Nachhaltiger Tourismus bedeutet auch, Reinigungs- und Waschmittel umweltgerecht einzusetzen, Energie einzusparen und erneuerbare Energien zu nutzen.
Weiteres großes Thema auf der ITB war die sogenannte "Medical Wellness". Das Modell soll neue Perspektiven für die Zusammenarbeit von Wellness-Hotels mit Ärzten, Krankenkassen und Physiotherapeuten eröffnen. Der Gast soll während seines Urlaubs im Wohlfühlambiente medizinisch von Kopf bis Fuß gecheckt werden - vom Schlaganfall-Screening über Cardio-Scan und Fitness-Check. So wird der Urlaub gleichzeitig zur Gesundheitsvorsorge.
Weiterführende Informationen unter: www.itb-berlin.de
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